EFT zur Selbsthilfe
In dieser Rubrik unserer EFT-Seiten beschäftigen wir uns mit EFT als Selbsthilfemethode. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung und Haftung für die Ergebnisse und Effekte, die durch den Einsatz von EFT als Selbsthilfemethode eintreten. Wenn Sie sich entscheiden die Methode anzuwenden, handeln Sie in alleiniger Verantwortung. Beachten Sie bitte die Hinweise zu den Nebenwirkungen am Ende .
Selbsthilfe ersetzt keine qualifizierte Beratung oder Therapie. Sie kann jedoch erste Erfahrungen mit der Methode vermitteln und Sie können gute Ergebnisse erzielen, wenn sie die folgenden Anweisungen beachten. Falls Sie die Methode bereits kennen, finden Sie Hinweise zur Anwendung und können sich die einzelnen Schritte nochmals anschauen.
Das Verfahren hat unschätzbare Vorteile:
Es ist einfach zu erlernen, braucht wenig Zeit in der Anwendung und zeigt seine positive Wirkung unmittelbar.
Bei welchen Problemen Sie EFT einsetzen können:
Ängsten, Phobien, Panikattacken, traumatischen Belastungsreaktionen, zwanghaften Verhaltensweisen, depressiven Zuständen, Stressreaktionen, Schuldgefühlen, Ärger und Wut, Suchtverlangen, Leistungsblockaden und begrenzt bei körperlichen Symptomen.
Der Beginn:
Um EFT gewinnbringend einsetzen zu können, sind die Zutaten zum Erfolg, Ihre Aufmerksamkeit, Ihr aktives Tun und manches Mal auch Ihre Beharrlichkeit in der Anwendung.
Wenn Sie etwas Neues ausprobieren, wächst Ihre Bereitschaft mehr davon zu tun mit den Erfolgen, die Sie erzielen.
Führen Sie sich zum Erfolg!
Sorgen Sie für Ruhe und Ungestörtsein.
Lernen Sie zuerst den gesamten EFT Ablauf (Anleitung Erwachsene) auswendig. Sie klopfen alle Punkte in der immer gleichen Reihenfolge, bis Sie sie ohne Unterbrechung und Nachschlagen beherrschen. Hilfreich kann ein Üben vor dem Spiegel sein. Sie benötigen dafür kaum mehr als eine ½ Stunde, bis Sie die Punkte kennen.
Beginnen Sie nicht mit dem komplexesten Ihrer Probleme. Nehmen Sie ein begrenztes, klar beschreibbares Problem. Vielleicht haben Sie Angst vor Hunden oder vor dem Fliegen, vielleicht stresst Sie eine Rede vor vielen Menschen oder Sie fühlen Ärger, wenn Sie an Person X denken.
Je genauer sie das Problem benennen können, desto besser. Je allgemeiner ein Problem formuliert wird, desto weniger Erfolg werden sie voraussichtlich haben. Geringes Selbstbewusstsein beispielsweise ist eine sehr allgemeine Beschreibung für viele Probleme. Vielleicht möchten Sie damit ausdrücken, dass sie sich bei der Arbeit nicht trauen, Ihren Standpunkt zu vertreten oder dass Sie sich ängstigen eine neue Aufgabe anzupacken. Eine Menge Probleme passen unter den Begriff „Selbstbewusstsein“. Seien Sie also so genau, wie Ihnen das im Moment möglich ist.
Da Sie eine emotionale Belastung auflösen möchten, müssen Sie das spezifische Gefühl spüren, das mit Ihrem benannten Problem einhergeht. Es macht keinen Sinn ein Problem zu beklopfen, das sie nicht fühlen. Beispielsweise treten viele Ängste nur dann auf, wenn ich mich dem Objekt der Angst aussetze. Manchmal genügt es an die angstbesetzte Situation zu denken, um die Angst zu spüren, manchmal müssen Sie sich mehr Mühe geben, um Zugang zu ihrem Gefühl zu bekommen. Nehmen wir an, Sie haben Angst Aufzug zu fahren, fühlen die Angst aber nicht, dann klopfen Sie bitte auch nicht. Versuchen Sie einen Aufzug zu finden und gehen Sie dabei soweit voran, bis Sie Ihre Angst fühlen und klopfen Sie erst dann. (Es gibt auch abgelegene Aufzüge).
Um feststellen zu können, ob EFT Ihnen geholfen hat brauchen Sie einen Vergleichsmaßstab. Sie kennen das aus der Werbung als „Vorher“ und „Nachher“ Vergleich. Welchen Vergleich Sie auch immer wählen, er muss für Sie aussagekräftig sein. Sie sollen unmittelbar feststellen können, wie sich ihr Problem „vor“ und „nach“ dem Beklopfen anfühlt. Sie könnten eine Skala von 0-10 erstellen, wobei 0 bedeuten kann, dass keine emotionale Belastung mehr spürbar ist und 10 bedeutet, dass Sie sich in höchstem Maße belastet fühlen. Benennen Sie für sich einen Wert auf dieser Skala vor und nach dem Klopfen.
Fällt es Ihnen schwer, das in Zahlen auszudrücken, wählen Sie einfach einen anderen Maßstab. Einige Menschen fühlen ihr Problem als sehr nah und sie überwältigend. Nach dem Klopfdurchgang empfinden sie das Problem als weit weg und losgelöst von ihrer Person.
Andere sehen einen unüberwindbaren Berg vor sich, der zusammenschrumpft, wenn sie sich beklopft haben.
Wählen Sie die für Sie richtige Vergleichsmethode. Es kommt einzig darauf an, dass Sie den Unterschied erkennen. Erst wenn Sie Vertrauen in die Methode gefasst haben, werden Sie sie auch anwenden, wenn etwas mehr Anstrengung nötig ist.
EFT kann sehr schnell seine Wirkung entfalten. Möglicherweise erleben Sie die unmittelbare Befreiung von einem Problem, das Sie schon viele Jahre belastet hat in wenigen Minuten. Das kann Sie verführen zu glauben, alle Probleme könnten schnell und einfach „weggeklopft“ werden. Sie sind dann enttäuscht, wenn das nicht mit jeder Belastung so zügig vorangeht, glauben dass die Methode doch nicht so gut ist, wie Sie zunächst dachten und wenden sich ab. Das wäre schade, Sie würden eine Chance auslassen, Ihr Wohlergehen in die eigenen Hände zu nehmen.
Diese Seiten werden immer mal wieder erweitert und Sie werden viele Hinweise finden, wenn Ihr Vorankommen zu stocken scheint. Bleiben Sie dran, Beharrlichkeit ist oft hilfreich.


